AWO Rheinlandstiftung hat über eine halbe Million Euro „schnelle Hilfe“ an Hochwasserbetroffene ausbezahlt.

Köln, 21.09.2021 

Über 110.000 Euro an Spenden hat die AWO Rheinlandstiftung gesammelt und zu 100 Prozent an Hochwasseropfer ausbezahlt. Mit weiteren rd. 420.000 Euro von „NRW hilft!“ leistete sie so Nothilfe für rd.1.100 Hochwasserbetroffene. 

„Als wir die Auswirkungen des verheerenden Hochwassers gesehen haben, war uns sofort klar, dass wir sehr schnell und unbürokratisch helfen müssen. Sobald die Menschen in Sicherheit sind, brauchen sie Geld, um das Nötigste zu beschaffen“ sagt Michael Mommer, Vorsitzender der AWO Rheinlandstiftung. Die AWO Rheinlandstiftung warb um Spenden um den Betroffenen mit einer Einzelfallhilfe in Höhe von 500,- Euro pro Haushalt die Anschaffung der wichtigsten Dinge zu ermöglichen, eine Waschmaschine, eine Grundausstattung an Kleidung, Drogerieartikel für die ganze Familie oder die Miete für den Bautrockner.

Schon zwei Wochen nach der Katastrophe wurde mit der Auszahlung der "schnellen Hilfe" der AWO Rheinlandstiftung begonnen. Acht Wochen nach der Katastrophe ist die Aktion abgeschlossen. Rund 1.100 Hilfeanträge wurden positiv beschieden und ausbezahlt. Obwohl teilweise selbst schwer betroffen, gingen Mitarbeitende und vor allem Ehrenamtliche der AWO in die Katastrophengebiete und sprachen dort die Menschen aktiv an. Sie halfen, wenn es nötig war, beim Ausfüllen des Antrags, gaben Rat und hörten zu.

„Die Menschen sind sehr dankbar“ führt Mommer fort, „doch für viele waren die Mittel der AWO Rheinlandstiftung nur eine erste Hilfe. Nun geht es darum ihnen wieder auf die Füße zu helfen.“

20.05.2021

Stiftungsratsvorsitzender, Dr. Volker Hauff, und stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender, Jürgen Probst, in ihren Ämtern bestätigt

Hauff-Probst© AWO Rheinlandstiftung

Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler und ehem. Bundesminister Dr. Volker Hauff wurde vom Stiftungsrat einstimmig in seinem Amt bestätigt, ebenso der Unternehmer Jürgen Probst in seinem Amt als stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender.

„Es ist gerade der Gedanke der Nachhaltigkeit“, so Volker Hauff, „der die AWO Rheinlandstiftung zu etwas Besonderem macht. Die AWO Rheinlandstiftung fördert Projekte, hier in der Region, die wirksam Armut bekämpfen. Sie fördert Bildungsprojekte, sie setzt sich für die gesunde Entwicklung unserer Kinder ein, sie engagiert sich für die Integration von Minderheiten und sorgt so für eine dauerhafte und stabile Verbesserung der Lebensumstände der Menschen.“

Der Stiftungsrat der AWO Rheinlandstiftung entscheidet über die Grundsätze der Stiftungsarbeit, über die Richtlinien der Förderungstätigkeit und über die Verwendung der Stiftungsmittel.

Jürgen Probst begleitet die AWO Rheinlandstiftung seit der ersten Stunde. „Die AWO Rheinlandstiftung ist seit ihrer Gründung durch Spenden und Zustiftungen kontinuierlich gewachsen“, so Jürgen Probst. „Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Stiftungsrat und besonders mit Volker Hauff als Vorsitzendem haben wir in der Vergangenheit viel erreicht. Gemeinsam werden wir auch in Zukunft möglichst viel für die Menschen hier in der Region bewegen“.

16.04..2021

Spendenaktion: sichere Masken für Grundschulkinder

Aufruf Kindermasken

Kinder aus armen Familien haben oft zu wenig oder die falschen Masken.

Von den rd. 12.000 Kindern aus der Offenen Ganztagsbetreuung (OGS) der AWO am Mittelrhein kommen rd. 2.300 aus einkommensarmen Familien. Die Beschaffung ausreichender, kindgerechter Masken ist für viele Familien ein Problem.  

Was der Entwurf des 6. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung heute ausweist, zeigt sich in den Offenen Ganztagsschulen (OGSen) der AWO am Mittelrhein täglich. Die monatelange Schließung der Bildungseinrichtungen hat besonders Kinder aus benachteiligten Lebensverhältnissen hart getroffen – bei der schulischen Bildung ebenso wie in ihrer sozialen Entwicklung. Der Besuch und die Teilnahme an den Angeboten des Offenen Ganztag ist für diese Kinder besonders wichtig. Hier treffen sie Gleichaltrige zum Spielen, hier erhalten sie Anregungen und Unterstützung und hier finden sie ein offenes Ohr, wenn es zu Hause mal nicht klappt.

Für die Kinder in den nordrhein-westfälischen Schulen und auch den außerunterrichtlichen Angeboten des Offenen Ganztags gilt Maskenpflicht. Für sozial schwachen Familien bedeutet dies eine zusätzliche finanzielle Belastung.  Die Pädagoginnen und Pädagogen der rd. 100  Offenen-Ganztags-Einrichtungen der AWO sehen, dass diese Familien sich häufig keine kindgerechten, medizinischen Masken leisten können und Alltagsmasken oftmals über viele Tage getragen werden.  

Für den ehem. Bundesminister und Stiftungsratsvorsitzenden der AWO Rheinlandstiftung, Dr. Volker Hauff,  ist dies ein unhaltbarer Zustand. Er fordert: „Wir müssen Kindern sowohl Bildung als auch soziale Kontakte ermöglichen. Präsenzangebote können jedoch nur unter Beachtung des Gesundheitsschutzes und  unter Einhaltung von Infektionsschutz und Hygieneregeln gewährleistet werden. Mit Blick auf die Virusmutationen und das Risiko der gegenseitigen Ansteckung in der Schule müssen sich alle Kinder auch untereinander schützen können. Dafür brauchen alle Kinder passende, sichere Masken.“  

Aus diesem Grund startet die AWO Rheinlandstiftung gemeinsam mit der AWO Mittelrhein eine Spendenaktion. OGS-Kinder aus bedürftigen Familien sollen in den Ganztagsbetreuungsangeboten der AWO am Mittelrhein zweimal wöchentlich mit kindgerechten, sicheren Masken versorgt werden.  

Auch für Michael Mommer, den Vorsitzenden der AWO Mittelrhein, ist die Spendenaktion eine Herzensangelegenheit. Er sagt: „Unsere hoch motivierten und engagierten Mitarbeitenden in der Offenen Ganztagsbetreuung leisten Großartiges mit den Kindern. Sie bemühen sich täglich, dass kein Kind zurück bleibt oder von den gerade jetzt so wichtigen Angeboten ausgeschlossen wird. Es wäre tragisch, wenn Kinder nicht an Bildungsangeboten teilnehmen könnten, nur weil ihnen die Maske fehlt.“   

Damit Kinder aus Familien mit wenig Geld gut geschützt an den Bildungs- und Freizeitangeboten der Offenen Ganztagseinrichtungen teilnehmen können, bittet die AWO Rheinlandstiftung um Spenden unter www.awo-rheinlandstiftung.de, Stichwort Kindermasken. Spendenkonto: Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE06 3705 0198 0040 0020 40, SWIFT-BIC: COLSDE33


26.02.2021

Stiftungen können nicht schultern, was die Öffentliche Hand bei der Armutsbekämpfung versäumt

Zur Vorstellung des NRW-Sozialberichts 2020

Am 25.02.2021 hat die  nordrhein-westfälische Landesregierung ihren 5. Armuts- und Reichtumsbericht vorgestellt.  Die darin aufgezeigte Armutsentwicklung in Nordrhein-Westfalen bezeichnet Michael Mommer, Vorstand der AWO Rheinlandstiftung, als „sehr besorgniserregend“. Jeder sechste Mensch in NRW ist arm oder von Armut bedroht. Dabei sind in den Bericht die Auswirkungen der Pandemie noch gar nicht eingeflossen.  

Nicht auskömmliche Hartz-IV-Sätze und ein immer größer werdender Niedriglohnbereich belasten vor allem Familien und Alleinerziehende. Die bislang schon sehr ungleichen Bildungschancen sind ein aktueller Skandal und eine Hypothek für die Zukunft. Von Armut bedrohte oder betroffene Kinder haben trotz des Bildungs- und Teilhabepakets kaum eine Chance, ihrer persönlichen Armutsfalle zu entkommen. Nach offiziellen Angaben lebt mehr als jedes fünfte minderjährige Kind in NRW in einem einkommensarmen Haushalt (22,6 Prozent).

Um Bildungsgerechtigkeit zu stärken, sind individuelle Unterstützung und armutssensible Lernkonzepte nötig. Dazu stellt Michael Mommer fest: „Die AWO Rheinlandstiftung hilft, wie viele andere soziale Stiftungen, die Not vor Ort zu lindern. Aber auch wenn wir alle unser Bestes tun, so kann diese Hilfe niemals eine strukturierte staatliche Förderung ersetzen, die alle Kinder auf ihrem Bildungsweg mitnimmt. Nur so können die Entwicklungsnachteile durch soziale und kognitive Benachteiligungen mit adäquaten pädagogischen Konzepten ausgeglichen werden. Der sogenannte Bildungsgraben darf sich nicht weiter vertiefen.“ 


20.01.2021

Neu im Stiftungsrat: Ulrich Voigt

Der Stiftungsrat ist das oberste Gremium der AWO Rheinlandstiftung. Er entscheidet über die strategische Ausrichtung und über die Verwendung der Spenden und Zinserträge.  Er garantiert auch den bedarfsgerechten und sparsamen Einsatz aller Mittel, mit denen die AWO Rheinlandstiftung Projekte unterstützt. Der Stiftungsrat besteht aus sieben Personen. Er setzt sich zusammen aus vier vom Präsidium der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V. benannten Mitgliedern und drei Personen die aufgrund ihrer besonderen Kenntnisse und Erfahrungen bzw. ihrer Stellung in der Gesellschaft als geeignet erscheinen, zu einer effektiven Erfüllung des Stiftungszwecks beizutragen. So sagt es die Satzung.

Wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Ulrich Voigt für das Amt eines Stiftungsratsmitglieds der AWO Rheinlandstiftung gewinnen konnten. Auf ihn treffen die Anforderungen „besondere Kenntnisse und Erfahrungen bzw. Stellung in der Gesellschaft“ in besonderem Maße zu. Ulrich Voigt folgt dem auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Artur Grzesiek nach. 

27.11.2020

Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH und AWO Rheinlandstiftung: Nachhaltig handeln und dabei Gutes tun, mit der Altfahrradspende

Fahrradspende WSK

Köln, 27.11.2020
Vergessen, ungeliebt, im Weg – so geht es manchem Fahrrad in den Quartieren der Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln (WSK). Lässt sich kein*e Eigentümer*in ermitteln, dann kümmert sich üblicherweise der Hausmeisterservice um die Entsorgung. Warum aber immer nur wegschmeißen, dachte sich Malte Stadtmann, Objekttechniker der WSK, und eigentlich mit der baulichen Objektinstandhaltung befasst.

Für Malte Stadtmann sind die alten Fahrräder nicht einfach nur Schrott. Der Objekttechniker ist überzeugt: „Da sind einige Räder dabei, wenn die aufgearbeitet werden, kann man noch gut damit fahren. Das wären dann schöne Räder für Leute, die nicht so viel Geld haben, sich ein neues Fahrrad zu kaufen oder die aus Überzeugung lieber ein gebrauchtes Fahrrad fahren.“

Hier hilft die AWO Rheinlandstiftung. Als regionale Stiftung weiß sie, wo Hilfe gebraucht wird und wie sie ankommt und so konnten die WSK am 27.11. rund 40 Alträder an das Radhaus übergeben. Das Radhaus ist eine Initiative der AWO Bonn/Rhein-Sieg. Es bietet psychisch erkrankten Menschen die Möglichkeit im Rahmen eines Arbeitstrainings die eigene Belastbarkeit zu steigern und am Arbeitsleben teilzuhaben. Vor allem junge Männer, die schon früh in ihrem Leben aus der Bahn geworfen wurden, lernen hier unter fachkundiger Anleitung Fahrräder instand zu setzen. Verkehrstüchtig und schön gemacht, werden die Fahrräder dann zum Teil an Geflüchtete abgegeben, zum Teil stehen sie den Bewohner*innen aus dem Betreuten Wohnen für psychisch Kranke zur Verfügung und zum Teil werden sie verkauft – an Leute, die nicht so viel Geld haben oder die aus Gründen der Nachhaltigkeit lieber ein gebrauchtes Fahrrad kaufen.

Den Stiftungsratsvorsitzenden der AWO Rheinlandstiftung, Dr. Volker Hauff BM a. D., begeistert besonders die doppelte Nachhaltigkeit der Aktion. Er sagt: „Die Stadtwerke zeigen, dass sie sich durch das Prinzip ‚wiederverwerten statt wegwerfen‘ den UN-Nachhaltigkeitszielen verpflichtet fühlen. Dass mit der Fahrradspende eine Initiative unterstützt wird, die Menschen Halt und Bildung vermittelt und sie auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt begleitet, macht die Aktion doppelt wertvoll.“

Die AWO Rheinlandstiftung unterstützt soziale Projekte für Menschen in der Region. Alle Spenden an die AWO Rheinlandstiftung fließen zu 100 % in die geförderten Projekte.

AWO Rheinlandstiftung verleiht Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro an Jugendprojekte

Zum 100-jährigen Bestehen der AWO hat die AWO Rheinlandstiftung den Förderpreis 100 Jahre Menschlichkeit ausgelobt. Der Preis ging an zwei Jugendprojekte in Köln und im Oberbergischen.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis war für Projekte ausgeschrieben, die sich in besonderer Weise um die Anliegen verdient machen, mit denen Marie Juchacz, die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt, vor 100 Jahren das Selbstverständnis der AWO geprägt hat: menschenwürdiges Leben, Vielfalt, Gerechtigkeit und Solidarität. Unter den Einsendungen stachen zwei Projekte besonders hervor. Im Rahmen der Jubiläumsfeier des AWO Bezirksverbands Mittelrhein am 24.10.2019 im AWO Marie-Juchacz-Zentrum in Köln wurden die Preisträgerinnen vorgestellt und geehrt.

5000 Euro gingen an das Projekt „Wir drehen unser Ding!“ Jugendliche der Jugendzentren „Aggerstrand“ aus Ründeroth und „Blue Planet“ aus Marienheide haben eine Videodokumentation zum Thema „Chancengleichheit, Solidarität und Ausgrenzung gedreht. Das Besondere: die dokumentierten Ergebnisse sollen in den Sozialausschusssitzungen der beiden Gemein-den vorgestellt werden – die Jugendlichen nehmen so aktiv am kommunalpolitischen Diskurs teil.

Ein Zusammenschluss aus 5 Jugendzentren aus Köln erhielt 5000 Euro für die gemeinsame Entwicklung eines Quartett-Spiels. Die Jugendlichen erkundeten und fotografierten verschiedene soziale Einrichtungen und lernten so das Hilfs- und Arbeitsspektrum der Wohlfahrtspflege kennen. Gemeinsam wurden die Ergebnisse beschrieben und kreativ als Kartenspiel umgesetzt.

Der Stiftungsratsvorsitzende, Dr. Volker Hauff BM a.D. und die Präsidiumsvorsitzende der AWO Mittelrhein, Beate Ruland, würdigten die Arbeiten der Jugendzentren als herausragend. Sie haben sich altersgerecht, kritisch und kreativ mit den Themen Solidarität, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe auseinandergesetzt und zu bleibenden Ergebnissen geführt.



GKG Närrische Insulaner spenden an die AWO Rheinlandstiftung

Die Große Karnevalsgesellschaft Närrische Insulaner spendet an die AWO Rheinlandstiftung. Der Erlös aus Karnevalssitzungen kommt bedürftigen Kindern und Jugendlichen in Köln zugute.  
 
Karneval ist für den Kölner auch ein soziales Lebensgefühl. Das zeigt auch die Große Karnevalsgesellschaft Närrische Insulaner aus Köln-Mauenheim. 650,- Euro spenden die Karnevalisten an die AWO Rheinlandstiftung. „Uns sind besonders die Kinder wichtig“ sagt der Präsident, Wolfgang Peuker, bei der Übergabe des Schecks an den stellv. Vorsitzenden des Stiftungsrats Jürgen Probst. „Wir sorgen dafür, dass jeder Cent bei bedürftigen Kindern und Jugendlichen in Köln ankommt“ versichert der Unternehmer.  
 
Die Närrischen Insulaner, die sich selbst als „traditionsreich, zukunftsgewandt und familienfreundlich“ beschreiben, verbindet mehr mit der AWO als nur die Sorge um die Kölner Kinder. Die ersten Karnevalssitzungen der KGK Närrische Insulaner nach den Kriegsjahren 1946/47 fanden in der Suppenküche der Arbeiterwohlfahrt in der Neusser Straße in Nippes statt und auch in den folgenden Jahrzehnten gab es viel mehr Berührungspunkte als die für beide geltenden Zuordnungen traditionsreich, zukunftsgewandt und familienfreundlich zu sein.

30.06.2017

Ein Kuratorium für die AWO Rheinlandstiftung.

Die AWO Rheinlandstiftung hat am Donnerstag, 29. Juni 2017 ein Kuratorium gegründet. Namhafte Persönlichkeiten aus der Wirtschaft unterstützen und begleiten die AWO Rheinlandstiftung künftig bei ihrer Arbeit und stehen mit Ihrer Erfahrung dem Stiftungsrat bei der strategischen Entwicklung beratend zur Seite.

Mit der Förderung von Projekten gegen Armut und Ausgrenzung hilft die AWO Rheinlandstiftung vor allem einkommensschwachen Familien. Dort, wo zu wenig Zeit und Geld zur Verfügung steht, um für eine angemessene Erziehung, Bildung und Förderung zu sorgen, versucht sie Benachteiligungen auszugleichen und vor allem Kindern und Jugendlichen bessere Startchancen zu ermöglichen.

Den Menschen in der Region verpflichtet.

Die AWO Rheinlandstiftung ist eine Stiftung der Arbeiterwohlfahrt – doch vor allem ist sie den Menschen hier in der Region verpflichtet. Deshalb hat sie sich von Anfang an auch in ihren Gremien breit aufgestellt. Mit den Mit-Gründungsvätern Dr. Norbert Burger, dem ehemaligen und dem aktuellen Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse KölnBonn, dem der Stiftung von Anfang an eng verbundenen Unternehmer Jürgen Probst, der seit 2009 dem Stiftungsrat angehört und dem heutigen Vorsitzenden ehem. Bundesminister Dr. Volker Hauff zeigt sie und stellt sie sicher, dass sie eben nicht nur in eigenen AWO-Zusammenhängen unterwegs ist, sondern dass für sie immer der bedürftige Mensch im Mittelpunkt steht.

Mit der Gründung eines Kuratoriums verankert sich die AWO Rheinlandstiftung weiter in der Gesellschaft und bringt soziales Engagement zu werthaltigen Projekten, mit dem Ziel den Menschen hier in der Region dauerhaft zu helfen.

Wir engagieren uns – wir wollen die Stiftung noch besser machen.
Köln, 10. Mai 2017

Der Stiftungsrat der AWO Rheinlandstiftung im Amt bestätigt.

Der Stiftungsrat entscheidet über die Grundsätze der Stiftungsarbeit, die Verwendung der Spenden und Zinserträge und garantiert den bedarfsgerechten und sparsamen Einsatz aller Mittel, mit denen die AWO Rheinlandstiftung soziale Einrichtungen und Dienste unterstützt. Er besteht aus sieben Personen: vier vom Vorstand der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V. benannte Mitglieder und drei Personen die aufgrund ihrer besonderen Kenntnisse und Erfahrungen bzw. ihrer Stellung in der Gesellschaft als geeignet erscheinen, zu einer effektiven Erfüllung des Stiftungszwecks beizutragen, (siehe auch § 7 der Stiftungssatzung).

Nach der Bezirkskonferenz 2016 benannte die AWO Mittelrhein Beate Ruland, Klaus-Werner Dittrich, Franz Irsfeld und Axel Heiner Dabitz in den Stiftungsrat. In der Stiftungsratssitzung am 9. Mai 2017 wurden Artur Grzesiek sowie der Vorsitzende, Dr. Volker Hauff und der stellvertretende Vorsitzende, Jürgen Probst, in ihren Ämtern bestätigt.

Vor dem Stiftungsrat liegt eine spannende Zeit, sagt der ehemalige Bundesminister Dr. Volker Hauff und führt weiter aus: „Wir entwickeln die Arbeit der AWO Rheinlandstiftung weiter damit wir auch in Zukunft den unterstützungsbedürftigen Menschen hier in der Region nachhaltig helfen können“.

Wir identifizieren uns mit den Zielen
der AWO Rheinlandstiftung und unterstützen
die Arbeit der AWO Rheinlandstiftung ehrenamtlich.

Selbstverpflichtung zu verantwortlichem Handeln.

Die AWO Rheinlandstiftung verpflichtet sich zu den „Grundsätzen guter Stiftungspraxis“.

Zehn Grundsätze guter Stiftungspraxis hat der Bundesverband Deutscher Stiftungen 2006 verabschiedet. Damit hat er einen klaren Orientierungsrahmen für effektives und uneigennütziges Stiftungshandeln gesetzt. Diesen Grundsätzen hat sich auch die AWO Rheinlandstiftung in der Sitzung des Stiftungsrats verpflichtet.

Das Transparenzgebot zählt zu den wichtigsten Aussagen der Grundsätze guter Stiftungspraxis. Es besagt, dass die Bereitstellung von Informationen ein Ausdruck der originären Verantwortung jeder gemeinnützigen Organisation gegenüber der Gesellschaft ist. Weiterer Schwerpunkt der Grundsätze sind die Ausführungen zur Vermeidung von Interessenkonflikten zwischen dem am Gemeinwohl ausgerichteten Stiftungsauftrag und privaten Interessen der handelnden Personen.

Die Bedeutung der Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Stiftungshandelns wird in den Grundsätzen guter Stiftungspraxis besonders hervorgehoben. Sie enthalten auch Hinweise für eine wirkungsvolle Organisation der Stiftungsverwaltung. In erster Linie richten sich sie Grundsätze an Stiftungsorgane, Stiftungsverwalter und Stiftungsmitarbeiter. Sie helfen jedoch auch potenziellen Stiftern bei ihren Überlegungen, wie die Stiftungszwecke von uneigennützigen Sachwaltern dauerhaft und wirkungsvoll erfüllt werden können.

Zu den Grundsätzen guter Stiftungspraxis.
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