Nachbarschaftshilfe:

Wohnen und leben im Quartier.

Merkstein, eine Gemeinde in der Nähe von Aachen: Die Anzahl der älteren Menschen steigt, damit wächst auch der Bedarf an Hilfemaßnahmen. Hier setzt das AWO Quartiersprojekt „Mitten in Merkstein“ an. Das Projekt will erreichen, dass Menschen auch im Alter in ihrem Lebensumfeld bleiben können und dort die Unterstützung erfahren, die sie benötigen.

Die Anforderungen liegen auf der Hand: Nachbarschaftliche und soziale Netze müssen aufgebaut, professionelle Dienstleister und weitere Akteure der „Sorgenden Gemeinschaft“ angesprochen und im Sinne einer inklusiven Gesellschaft vernetzt werden - dabei geht es hauptsächlich um den direkten Kontakt und das persönliche Engagement.

Quartiersgängerin: Kontakte knüpfen − Netzwerke pflegen.

Direkt vor Ort, immer ein offenes Ohr für die Probleme der älteren Menschen, das ist die Quartiersgängerin Ursula Kreutz-Kullmann in Herzogenrath-Merkstein. Sie ist ständig im Quartier unterwegs und erkennt sofort, wo Bedarf herrscht, findet Lösungen, bringt Menschen und Institutionen zusammen. Mit ihren Aktivitäten und ihrem Engagement will sie erreichen, dass ältere Menschen möglichst lange in ihrem vertrauten Umfeld leben können und dass aktiv am Leben teilnehmen können.

© goodluz

Wer holt die Post, wenn ich mit dem
gebrochenen Bein keine Treppe mehr steigen kann?
Wer hat Zeit für ein Gespräch zwischendurch?
Wer gießt meine Blumen, wenn ich mal im Krankenhaus bin?